Wer deinen Schaden zahlt, hängt davon ab, wer ihn verursacht hat: War es der andere, zahlt seine Kfz-Haftpflicht, bei Mitschuld anteilig; warst du es selbst, höchstens deine eigene Vollkasko.
Fall 1
Der andere war schuld
War der andere schuld, zahlt seine Kfz-Haftpflicht deinen Schaden. Was dabei an deinem Porsche besonders ist:
Hilfe von Porsche nach dem Unfall
Die Porsche Assistance hilft auch nach einem Schaden, den ein anderer verursacht hat – bei Neuwagen zwei Jahre ab Auslieferung, bei Gebrauchten nur, wenn sie abgeschlossen wurde. Ihre Bedingungen (Stand 01.08.2025) versichern „Panne, Unfall, Diebstahl und Vandalismus“ und nennen unter ihren Ausschlüssen keine Schäden durch einen Unfallgegner.
Was gilt, wenn auch aus einem anderen Vertrag Versicherungsschutz besteht, steht in Ziffer I.11:
Außerdem musst du ihr laut Ziffer I.6.1.6 „Ersatzansprüche gegen Dritte bis zur Höhe der von uns geleisteten Zahlung“ abtreten. Ob mit „einem anderen Versicherungsvertrag“ auch die Haftpflicht des Unfallgegners gemeint ist, sagen die Bedingungen nicht ausdrücklich.
Die Porsche Assistance ist eine Versicherung der Europ Assistance SA; deinen Anspruch hast du laut Porsche „ausschließlich und unmittelbar gegen den Versicherer“. Bei Neuwagen gilt der Schutz, wenn ein Porsche Partner in Deutschland das Auto verkauft hat und es hier zugelassen ist (Ziffer I.1.1, Laufzeit Ziffer I.4.2).
Für einen gebrauchten Porsche gibt es die Assistance gegen Beitrag, je nach Vereinbarung für ein, zwei oder drei Jahre. Die Sätze zu Vorleistung, Nachrang und Abtretung stehen in ihren Bedingungen für Gebrauchtfahrzeuge wortgleich (Ziffern I.12 und I.6.1.6, Stand 01.08.2025).
Melden musst du ihr den Schaden laut Ziffer I.6.1.2 „unverzüglich“ über die 24-Stunden-Notfallnummer und das weitere Vorgehen mit ihr abstimmen. Erreichbar ist sie aus Deutschland unter 0800 911 00 55, aus dem Ausland unter +49 (0) 89 927 71 059.
Schutz besteht nur, wenn dein Porsche nicht schon in einer Werkstatt steht und die Werkstatt nicht mehr aus eigener Kraft erreichen kann (Ziffer II.1.2). Andernfalls hilft die Assistance nur beim Organisieren weiterer Leistungen, etwa eines Ersatzwagens, und bezahlt sie nicht.
Kann sie deinen Porsche am Schadensort nicht wieder fahrbereit machen, organisiert und bezahlt sie das Abschleppen. Abgeschleppt wird aber nur „zum nächsten Porsche Partner oder auf Wunsch zum von Ihnen genannten Porsche Partner“ (Ziffer II.2.1.2).
Porsche Partner sind von der Porsche AG anerkannte Händler oder Servicestützpunkte (Ziffer I.1.1).
Ist dein Porsche am Schadensort nicht wieder fahrbereit zu machen, organisiert sie auch einen Ersatzwagen ohne Kilometerbegrenzung. Sie bezahlt ihn für die Dauer der Reparatur, „jedoch maximal für 5 Werktage (ggf. zzgl. Wochenende bzw. Feiertag)“ (Ziffer II.2.2.1). Kraftstoff, Ladekosten und eine Selbstbeteiligung für den Ersatzwagen bezahlt sie nicht.
Voraussetzung für den Ersatzwagen ist, dass du vorher ihre „Pannen- und Unfallhilfe“ oder das Abschleppen berechtigt in Anspruch genommen hast (Ziffer II.2).
Für die Dauer der Reparatur steht dir als Geschädigtem ein Mietwagen zu. Vergleiche vorher zwei oder drei Angebote, denn teure Unfallersatztarife werden nicht uneingeschränkt erstattet. Wer ohne Ersatzwagen auskommt, kann stattdessen Nutzungsausfall verlangen.
Wer den Gutachter beauftragt
Einen Gutachter erwähnen weder die Seite der Porsche Assistance noch ihre Bedingungen noch Porsches Seite zur Reparaturkompetenz. Ob ein Porsche Zentrum nach einem Schaden selbst einen Sachverständigen beauftragt, sagen sie nicht.
Zum Händler können nach einem Schaden aber Daten aus deinem Porsche gelangen. Über den Connect-Dienst „Pannenruf“ meldest du dich per Knopfdruck bei der Porsche Assistance, laut Porsche auch in diesem Fall.
Dabei gehen dein Standort und „alle relevanten Fahrzeuginformationen“ an die Assistance. Verfügbar ist der Dienst laut Porsche für viele Modelle ab Modelljahr 2017.
Stimmst du beim Pannenruf zu, stellt Porsche diese Daten auch dem jeweiligen Händler bereit und speichert sie dafür 7 Tage. Dazu gehören laut den Datenschutzhinweisen zum Pannenruf (Fassung für den 911, abgerufen am 08.10.2026) „Zustandsdaten“ sowie „Standort- und Bewegungsdaten“.
Als Geschädigter musst du den Gutachter der Versicherung nicht akzeptieren: Du darfst einen unabhängigen Sachverständigen selbst beauftragen, und seine Kosten gehören zum Schaden, den die Versicherung des Unfallgegners im Umfang der Haftung ersetzt. Wie wir dich dabei unterstützen, steht unter „Wie wir dir helfen“.
Werkstatt und Sachverständigen wählst du als Geschädigter selbst; ein Angebot von Hersteller oder Händler ist keine Pflicht.
Bei kleinen Schäden genügt ein Kostenvoranschlag, und die Kosten eines Gutachtens muss die Versicherung in der Regel nicht tragen. Eine feste Bagatellgrenze gibt es nicht; Gerichte nennen je nach Fall 750 oder 1.000 Euro. Der Selbsttest „Kostenvoranschlag oder Gutachten?“ zeigt, ob bei dir ein Kostenvoranschlag reicht.
Reparatur nach den Vorgaben von Porsche
Porsche baut nach eigenen Angaben „Multi-Material-Karosserien“ aus verschiedenen Werkstoffen, „darunter kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK)“. Sie müssen laut Porsche „digital vermessen werden – mit extrem engen Toleranzen“ und mit Spezialwerkzeug von geschulten Technikern repariert werden. Eingebaut werden dürfen dabei laut Porsche nur Porsche Originalteile.
Welche Modelle eine solche Karosserie haben, sagt die Seite nicht. Als einziges Modell nennt sie den 911 (Modell 992): Seine Karosserie wiege rund 7 Prozent weniger als die des Vorgängers.
Für kleinere bis mittlere Schäden haben die Werkstätten von Porsche laut dieser Seite ein elektronisches Messsystem; die Messtoleranz beträgt plus/minus 1 mm. Die Schulungen der Techniker umfassen Fügetechniken wie „Clinchen, Kleben und Stanzen“.
Zu Leichtmetallrädern schreibt Porsche: „Räder mit Schäden an der Leichtbaukonstruktion des Felgenhorns sollten jedoch aus Sicherheitsgründen immer ausgetauscht werden.“
Bei der Hochvoltbatterie ist laut Porsche teils der Austausch einzelner Module möglich, „anstatt die Batterie komplett zu ersetzen“. Für welche Modelle das gilt, nennt die Seite nicht.
Für Karosseriereparaturen nennt Porsche ein „Porsche Karosserie-Reparaturzertifikat“. Es stehe für „die Einhaltung der strengen Reparatur-Herstellervorgaben“; welche und wie viele Betriebe es haben, sagt die Seite nicht.
Porsche Zentren gibt es laut Porsche Deutschland 90, darunter sieben Niederlassungen (Seite ohne Datum, abgerufen am 08.10.2026).
Freie Werkstätten bekommen die technischen Service-Informationen von Porsche über das Portal PCSS TSI. Originalteile bestellen sie über partslink24.com bei einem Porsche Zentrum.
Ein Kostenvoranschlag hält nur fest, was die Reparatur kosten soll. Ein Gutachten dokumentiert, was ein Sachverständiger am Auto feststellt: den nötigen Reparaturweg, Hinweise auf verdeckte Schäden, ob Kameras und Sensoren neu kalibriert werden müssen, die merkantile Wertminderung, Wiederbeschaffungswert und Restwert — und es trennt einen älteren Schaden vom neuen. Auszahlen lassen kannst du auch auf Basis des Gutachtens; die fiktive Abrechnung läuft dann netto, ohne Mehrwertsteuer.
Garantie nach der Unfallreparatur
Die Porsche Neuwagengarantie gilt laut porsche.com „weltweit ohne Kilometerbegrenzung“ und „gegen Herstellungsfehler“. Ihre Bedingungen haben wir auf porsche.com nicht gefunden; was sie nach einem Schaden und seiner Reparatur vorsehen, ist deshalb offen.
Für die Hochvoltbatterie von Neuwagen mit elektrifiziertem Antrieb gibt Porsche eine Garantie gegen Material- und Herstellungsfehler über 8 Jahre oder 160.000 km (porsche.com, abgerufen am 08.10.2026). Was nach einem Schaden für sie gilt, steht dort nicht.
Für Porsche Originalteile, die ein Porsche Zentrum einbaut, gibt Porsche laut derselben Seite zwei Jahre Teilegarantie. Sie greift nicht, wenn die Reparatur „vom Porsche Zentrum bezahlt“ wurde oder über die Approved- oder die Neuwagengarantie lief.
Für Teile, die eine andere Werkstatt einbaut, nennt die Seite keine Teilegarantie.
Die Porsche Approved Garantie verlängert laut Porsche den Schutz nach der Neuwagengarantie; sie ist eine Versicherung der Real Garant Versicherung AG. Was sie nach einem Schaden vorsieht, sagt ihre Seite auf porsche.com nicht; Auskunft gebe laut Porsche das Porsche Zentrum.
Auch die Porsche Assistance knüpft an die Reparatur an. Kein Schutz besteht laut ihren Bedingungen für Fälle, die auf ein eingebautes Ersatz- oder Zubehörteil ohne Freigabe des Herstellers zurückgehen (Ziffer II.3.8, bei Gebrauchtwagen II.3.7).
Ebenso ausgeschlossen ist ein Ausfall „aufgrund der Nichtvornahme einer von einer Hersteller-Werkstatt empfohlenen Reparaturmaßnahme“ (Ziffer II.3.13, bei Gebrauchtwagen II.3.12).
Wenn dein Porsche geleast oder finanziert ist
Porsche Leasing ist ein Angebot der Porsche Financial Services GmbH (PFS) in Bietigheim-Bissingen. Ihre Leasingbedingungen haben wir nicht öffentlich gefunden; was hier steht, stammt aus ihren Seiten und FAQ auf porsche.com und ihrem Meldeformular.
Reparieren lassen musst du einen geleasten Porsche laut FAQ „in einem vom Hersteller anerkannten Betrieb“. So stehe es in den Leasingbedingungen.
Für die Meldung eines Schadens an die PFS gibt es das Formular „Schadensanzeige Leasing und Darlehen“. Es fragt nach dem Unfallgegner und seiner Versicherung, dann, ob und in welchem Porsche Zentrum die Reparatur beauftragt ist und ob ein Gutachten veranlasst wurde.
Wem eine Wertminderung aus dem Haftpflichtschaden zusteht, dir oder der PFS, sagen FAQ und Formular nicht.
Bei der Rückgabe wird dein Porsche laut FAQ auf Schäden untersucht. Für Beschädigungen, die „laut Gutachter über die normalen Gebrauchsspuren hinausgehen“, ersetzt du den Betrag, um den der Fahrzeugwert gemindert ist.
Nach einem Totalschaden deckt der Wiederbeschaffungswert laut PFS oft den Abrechnungsbetrag des Leasingvertrags nicht. Die Differenz schließt der Zusatz „Porsche GAP“ für Porsche bis zu einem Alter von 9 Jahren; ohne ihn trägst du sie laut PFS selbst (abgerufen am 08.10.2026).
Bei einer Finanzierung mit Porsche Finance hat die Bank bis zur Schlussrate „Sicherungseigentum am Fahrzeug“ und verwahrt den Fahrzeugbrief. Was sie nach einem Schaden verlangt, steht auf der Seite nicht.
Wo der andere versichert ist
Welche Versicherung deinen Schaden zahlt, hängt nicht von der Marke deines Autos ab, sondern davon, wo der Unfallgegner versichert ist. Für die meisten Kfz-Versicherer gibt es eine eigene Seite mit ihren Meldewegen: Versicherer im Überblick.
Weißt du nur das Kennzeichen, etwa von einem Zettel an deinem Auto, nennt dir der Zentralruf der Autoversicherer unter 0800 250 260 0 die zuständige Versicherung. Er braucht dafür das Kennzeichen, den Unfalltag und das Land, in dem es passiert ist.
Selbst melden musst du nicht. Du kannst das einem Anwalt für Verkehrsrecht überlassen; seine Kosten gehören im Haftpflichtfall in der Regel zum Schaden.
Wie wir dir helfen
Wir erstellen dein unabhängiges Gutachten. Einen Termin bekommst du meist noch am selben Tag, bei uns in der Prüfhalle oder bei dir vor Ort. Auf Wunsch übermitteln wir das Gutachten direkt an die gegnerische Versicherung. Brauchst du einen Anwalt, vermitteln wir dir einen Fachanwalt aus unserem Netzwerk; den Auftrag erteilst du ihm selbst.
Die Gutachterkosten werden von der gegnerischen Seite entsprechend der Haftung übernommen. Keine Schuld? Keine Kosten für dich.
Warst du schuld, zahlt deinen eigenen Schaden höchstens deine Vollkasko. Was dabei an deinem Porsche besonders ist:
Hilfe von Porsche, wenn du schuld warst
Die Porsche Assistance hilft auch nach einem Schaden, den du selbst verursacht hast; ihr Begriff „Unfall“ fragt nicht nach der Schuld. Meldepflicht, Abschleppziel, Ersatzwagen und Nachrang nach Ziffer I.11 gelten wie in Fall 1 unter „Hilfe von Porsche nach dem Unfall“.
Hast du den Schaden grob fahrlässig herbeigeführt, darf sie ihre Leistung kürzen; bei Vorsatz leistet sie nicht (Ziffer I.5.3 ihrer Bedingungen).
Unter dem Namen Porsche gibt es zwei Kfz-Versicherungen: die Porsche CarPolicy und Porsche Protect.
Ansprechpartner für die CarPolicy ist der Porsche Versicherungsdienst, laut Porsche ein Geschäftsbereich der PFS. Als Risikoträger nennt Porsche die HDI Versicherung AG ausdrücklich nur für die CarPolicy Flex (Pressemitteilung vom 07.03.2023).
Für CarPolicy und CarPolicy S nennt Porsche die HDI nur als Partner bei der Entwicklung der Versicherungspakete. Steht in deinem Versicherungsschein die HDI als Versicherer, findest du auf der Seite Unfall mit der HDI, was für ihre Kunden gilt.
Für Schäden hat der Porsche Versicherungsdienst eine 24-Stunden-Hotline: +49 (0) 711/911-11702.
Nur in der CarPolicy S gilt laut Leistungsübersicht (abgerufen am 08.10.2026): „Bei Reparatur eines Vollkaskoschadens in Ihrem Porsche Zentrum halbiert sich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung“. Das gilt für eine Selbstbeteiligung bis 2.500 Euro; bei 500 Euro entfällt sie ganz.
„Bei Unfall oder Zusammenstoß mit Tieren“ zahlt die CarPolicy S bis 48 Monate nach der Erstzulassung außerdem 5 Prozent der Nettoreparaturkosten als Wertminderung, wenn diese 1.500 Euro übersteigen. Leasingfahrzeuge sind davon ausgenommen.
Versicherer von Porsche Protect ist die Helvetia Global Solutions Ltd mit Sitz in Vaduz (Liechtenstein). Verwaltet wird Porsche Protect von der Wrisk Europe GmbH; die Bedingungen haben den Stand 01.04.2026.
Laut den FAQ von Porsche Protect (abgerufen am 08.10.2026) wird bei einer Reparatur im Porsche Zentrum ein Gutachter erst ab einer Schadenshöhe von 5.000 Euro beauftragt. Die Werkstatt wählst du frei, empfohlen wird das Porsche Zentrum; ob die 5.000-Euro-Grenze auch in einer anderen Werkstatt gilt, sagt die FAQ nicht.
Die Kosten eines Sachverständigen erstattet der Versicherer laut Ziffer A.2.8 dieser Bedingungen nur, wenn er „dessen Beauftragung veranlasst oder ihr zugestimmt“ hat.
Einen Ersatzwagen während der Reparatur bekommst du laut FAQ über dein Porsche Zentrum, bei selbst verschuldetem Schaden „allerdings kostenpflichtig“. Wie das zum Ersatzwagen der Porsche Assistance passt, sagt die FAQ nicht.
Schäden nimmt der „Schadenservice“ von Porsche Protect rund um die Uhr unter +49 711 911 11724 an.
Im Leasing schreiben die Leasingbedingungen laut FAQ eine Vollkasko mit höchstens 5.000 Euro Selbstbeteiligung vor. Für Porsche Finance gilt dieselbe Grenze (beide abgerufen am 08.10.2026).
Bei Totalschaden
In der Kasko von Porsche Protect liegt ein Totalschaden vor, wenn die Reparaturkosten „einen Schwellenwert von 80 % des Wiederbeschaffungswerts“ erreichen oder überschreiten. So steht es in Ziffer A.2.6.2 der Bedingungen von Porsche Protect (Stand 01.04.2026); ist der Neuwert versichert, zählen 80 Prozent des Neuwerts (Ziffer A.3.1.2).
In der CarPolicy bekommst du bei Totalschaden oder Diebstahl in den ersten 12 Monaten statt des aktuellen Fahrzeugwerts den Neupreis. In der CarPolicy S gilt das für die ersten 36 Monate (Leistungsübersicht, abgerufen am 08.10.2026). Bei einem Gebrauchtwagen tritt der Kaufpreis an die Stelle des Neupreises.
Bei Mitschuld zahlt die Versicherung des anderen nach der Haftungsquote: Liegt deine Mitschuld bei 30 Prozent, bekommst du 70 Prozent deines Schadens ersetzt. Die Quote schlägt die Versicherung vor; ob sie stimmt, kann ein Anwalt prüfen.
Deinen Schaden meldest du dann bei der Versicherung des anderen, wie in Fall 1 unter „Wo der andere versichert ist“ beschrieben. Auch der Rest von Fall 1 gilt für dich, nur anteilig. Einen eigenen Gutachter kannst du ebenso beauftragen. Die Gutachterkosten werden von der gegnerischen Seite entsprechend der Haftung übernommen.
Weil deine Haftpflicht ihrerseits einen Teil des Schadens des anderen zahlt, wirst du auch bei Mitschuld in der Regel zurückgestuft.
Nicht verwechseln mit
Porsche SE — Börsennotierte Beteiligungsgesellschaft, unter anderem an der Volkswagen AG und der Porsche AG; Hersteller deines Porsche ist die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart.
Porsche Bank — Bank mit Sitz in Salzburg (Österreich); Porsche Leasing in Deutschland bietet die Porsche Financial Services GmbH in Bietigheim-Bissingen an.
Helvetia Global Solutions — Versicherer von Porsche Protect mit Sitz in Vaduz; nicht dieselbe Gesellschaft wie die Helvetia und die Baloise auf der Seite Helvetia.
Pannenruf und Notruf — Der Pannenruf verbindet dich mit der Porsche Assistance und ist laut Porsche kein Notrufdienst. Bei einem schweren Zusammenstoß oder Verletzten sollst du laut Porsche sofort den Notruf wählen.
LexUp ist ein freies Sachverständigenbüro und steht in keiner Verbindung zur Porsche AG, zur Porsche Financial Services GmbH, zur Europ Assistance SA, zur Wrisk Europe GmbH oder zu Porsche Zentren. Serviceangebote, Bedingungen und Vorgaben: Stand Oktober 2026, laut porsche.com, files.porsche.com, newsroom.porsche.com, connect-store.porsche.com, protect.porsche.com, app.protect.porsche.com, porsche-se.com, porschebank.at und den Bedingungen der Porsche Assistance (Stand 01.08.2025), den Bedingungen von Porsche Protect (Stand 01.04.2026) und der Leistungsübersicht der Porsche CarPolicy.
Antwort in der Regel innerhalb von fünf Minuten
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1Kurz schildern, was passiert istEin, zwei Sätze genügen — kein langes Formular.
2Fotos vom Schaden anhängenGesamtbild, Schadensstelle, Kennzeichen.
3Einschätzung bekommenOb sich ein Gutachten lohnt und welcher Nachweis passt.